Chronik

Die Gründung der Betzitlüter

In Breitenfeld am frühen Morgen des Aschermittwochs 1977. So stand es auf einem Stück

abgerissenem Papier, das aus einer fröhlichen Runde vom 07. auf 08. Februar erhalten ist.

Daraus entstanden ist die Guggenmusik „Guggeheimer Betzitlüter“

sie bestand zum großen Teil aus Oststadt-Lehrern oder Bewohnern sowie sonstigen

Tiengener und Lauchringern.

Unterzeichner von Damals waren:

Marga Kotz geb. Reichmann, Anneliese Reichmann

Walter Rank, Gertrud Klein,

Gerhard Vollmer, Richard Breitkopf,

Christel Offergeld, Bertel Hörr, Hans-Dieter Beck,

Hildegard und Klaus Lämpe,

Traudel Börrnert, Werner Schmidt

 

Man nannte sich im 1. Jahr, bezogen auf den Ort der Gründung „Knöpfle-Dengler“,

fand dann aber zu „Guggeheimer Betzitlüter“.

Guggeheim als Bestandteil des alten Namens für Tiengen

„Maria Guggenheim“ (Maria für die christliche Stadtpatronin,

Guggenheim für den in Tiengen früher weit verbreiteten Namen).

Eine zeitlang war sogar ein „t“ eingeklammert, um den Doppelsinn Betzitlüter zu betonen,

aber das wurde dann doch zu umständlich.

Betzitlüter bezieht sich auf den schwarzen Gehrock,

der früher so hieß und der Bestandteil des 1. Kostüms war.

Die neue, damals 2. Tiengener Guggenmusik imponierte von Anfang an durch rhythmische Lebhaftigkeit.

Heute ist von den Gründungsmitgliedern keiner mehr aktiv dabei.

Mit Werner Schmidt, als musikalischen Leiter entwickelten die Betzitlüter ein Profil,

das sie im Laufe der Jahre zu immer mehr Engagements an immer entferntere Orte brachte.

 

Gastspiele in:

Lahr, Heidelberg,

Berlin, Neuchâtel

zählen dazu, aber auch stimmungsvolle Auftritte vor heimischem Publikum.

Die Highlights der letzten Jahre waren aber Auftritte in:

Bempflingen,

der große Fasnachtsumzug in Weil der Stadt mit bis zu 70.000 Zuschauern

oder der große Auftritt im Dahner Zirkuszelt (Rheinland-Pfalz) mit über 2.000 Zuschauern.

Hans-Werner Busch erledigte das Organisatorische.

Gerhard Vollmer wurde, als er die Aufgaben von Hans-Werner Busch übernahm, „Präsident“

Danach folgten Roland Kaiser,

Jörg Meier (Womble),

Klaus Spinner,

Manfred Bleicher

und ab 2007 Sven Baumgartner.

Nach 4 Jahren als 1. Vorstand gab Sven Baumgartner aus privaten Gründen sein Amt ab.

An der Hauptversammlung im gleichen Jahr 2011, stellte sich Jörg Meier (Womble) zur Verfügung.

Er wurde dann zum 1. Vorstand von 2011 bis 2012/13 gewählt.

Nach langjähriger Amtszeit in der Vorstandschaft (Beisitzer, 2. Vorstand & 1. Vorstand),

wollte Jörg Meier sein Amt als 1. Vorstand abgeben.

An der darauf folgenden Hauptversammlung 2012/2013 wurde Thomas Bauknecht zum 1. Vorstand gewählt.

Wie auch Jörg Meier (Womble) war er schon längere Zeit in der Vorstandschaft tätig.

Zuerst als Beisitzer sowie als 2. Vorstand.

Auch Thomas Bauknecht hat nach langjähriger Amtszeit im Verein seinen Posten zur Verfügung gestellt. Dieses Amt übernahm Adrian Eichholz ab der Saison 2015.

Seit der Saison 2017/ 2018 führt Carmen Schätz das Amt als 1. Vorstand aus.

 

Nach der Ära Schmidt gab es in der musikalischen Leitung kürzere und längere Episoden.

Herbert Walde, Michael Beiser, Thomas Beiser,

als längere Episode mit 6 Jahren, Michael Steffen und ab 2002 Thomas Stippel.

Thomas Stippel gab sein Amt im Jahr 2011 nach acht erfolgreichen Jahren ab.

Zum neuen musikalischen Leiter wurde Claudio Catalano gewählt.

Der bis 2016 wie sein Vorgänger Thomas Stippel sein Amt sehr gut führte.

Ab 2016 standen Steffen Länge und seine Vertretung Angela Bauknecht als musikalische Leitung vor der Gruppe.

Seit 2019 hat Claudio Catalano das Amt des musikalischen Leiters wieder übernommen.

 

Im Frack und Zylinder traten die Guggeheimer Betzitlüter in den Anfangsjahren bei der Tiengener Fasnacht in Erscheinung,

aber alles andere als „Leichenbittermienen“ wurden dazu gezeigt.

Zum Narrentreffen 1985 präsentierten sich die Betzitlüter in einem neuen Kostüm, das sie

Second-Hand von der Kappi-Clique Baden erworben hatten, die „Alte Tante“ mit überdimensionalen Köpfen.

Noch einmal wurde auf diese Weise ein Kostüm gekauft, dann machte man sich selbst an die Anfertigung eines Kostüms.

Es wurde 1992 der Öffentlichkeit vorgestellt und durch eine in Basel hergestellte Waggis-Maske ergänzt.

Danach folgten weitere selbst entworfene Kostüme wie z.B.

Die pinken Lampions, „Starlight Express“ bekannt durch das Musical der bunten Züge,

Der Highlander“ im klassischem Schottenrock mit Schärpe und Umhängefell. (Als Maske diente ein selbstentworfener Totenschädel.)

Darauf folgte „Space“ im blauen & roten Glitzer-Look.

Im Jahr 2004 kam dann das Kostüm die „Savanne brennt“. Im rot-schwarzen Zebrastyle.

2007 folgte „Tutti I Color“ im kräftigen bunten Look, mit den Farben blau, rot, grün & gelb mit schwarzen Konturen

2011 kam das Kostüm „Assassine“

Seit 2015 traten die Betzitlüter Tiengen mit ihrem  pink & blauen Kostüm auf, welches bei vielen Vereinen sehr gut ankam.

2019 ist das Motto „Black & White“ .

Beim Jubiläum 1992, konnten die Guggeheimer Betzitlüter und ihre Ehemaligen auf eine Reihe von Highlights in der relativ kurzen Zeit ihres Bestehens zurückblicken.

Das 15-jährige Bestehen feierte man groß am 07. November 1992 in der Gurtweiler Gemeindehalle.

2002 feierte man in der Stadthalle Tiengen das 25-jährige Bestehen.

Ebenso feierte man das 33-jährige Bestehen im Jahr 2010 mit unseren Ehemaligen und Ehrenmitgliedern und mit befreundeten Vereinen aus der Umgebung in der Stadthalle Tiengen.

Ihren 40. Geburtstag feierten die Betzitlüter im Jahr 2017 im FC-Heim Tiengen 08.

 

Und lasst euch sagen……… die Historik wird noch viele viele Jahre weitergehen.